Villenanwesen im Denkmalschutz auf parkähnlichen Wassergrundstück 1
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Immo­bi­li­en & Con­sul­ting SAM GmbH 
Schil­ler­stra­ße 1–3, 22946 Trittau 

Villa Ansicht vorne

Villenanwesen im Denkmalschutz auf parkähnlichen Wassergrundstück 3

Haus­an­sicht

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Unbe­nannt

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Ausblick

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Ausblick

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Wohn­zim­mer

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Ausblick

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Flur

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Garten

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Grund­riss

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Vil­len­an­we­sen im Denk­mal­schutz auf park­ähn­li­chen Wassergrundstück 

Eckdaten

  • Art Villa
  • Lage 14473 Potsdam 
  • Kauf­preis 4.500.000,00
  • Grund­stück ca. 4.905
  • Baujahr 1913 
  • Nutz­flä­che ca. 1.300
  • Hei­zungs­art Gas-Heizung 
  • Immo­bi­li­en-ID 6643 
  • Pro­vi­si­on 3,57% inkl. MwSt.

Immo­bi­lie

Die groß­zü­gi­ge Villa wurde im Jahre 1913 mit eignem direkten Zugang zur Havel in bester Lage von Potsdam errich­tet. Die Villa befindet sich auf einem ca. 4.905 m² großen Grund­stück. Dreizehn voll aus­ge­wach­se­ne Silberahornbäume säumen die lange Zufahrt zur „Villa van Merlen“ auf Her­manns­wer­der in Potsdam. Rechts des Weges liegen Stall und Remise (Remise ist ein Wirtschaftsgebäude mit Unter­stand). Am Haupt­haus ange­kom­men lässt ein mächtiges Ein­gangs­por­tal mit vier Säulen und einem Schmuck­gie­bel die Besucher über leicht geschwun­ge­ne Aufgänge in das Haus. Das ver­klin­ker­te Gebäude und die Anbauten sind mit kunst­vol­len Simsen und Giebeln verziert. Unter einem Fenster ist ein tan­zen­des und von Ranken umhülltes Mädchen sowie ein Flöte spie­len­der Knabe in den Putz
ein­ge­ar­bei­tet. Auf einer anderen Wand kämpft sich ein Segel­boot auf wogenden Wellen durch ein Meer voller Fabel­we­sen. Es ist ein Haus voller Geschich­te. Nach dem Zweiten Welt­krieg wurde die Villa zunächst als Kran­ken­sta­ti­on, später als Kin­der­heim genutzt. Sie ging über in den Eigentum des Landes. Die Familie van Merlen gilt seit 1990 als erlo­schen. Zuletzt waren in dem herr­schaft­li­chen Gebäude und den Nebengelässen ein Hygie­ne­insti­tut samt Labor unter­ge­bracht. Heute steht die Villa leer. Schätze, die der Denk­mal­schutz hütet: Die gut erhal­te­ne Diele mit der edlen Treppe aus dunklem Holz, Türen und Kas­set­ten­de­cke aus dem gleichen Material, sternförmige Orna­men­te an der Decke, neo­ba­ro­cker Stuck – in vielen Räumen ist die ursprüngliche Aus­stat­tung erhalten. Im Erd­ge­schoss der Villa kann sich der Besitzer auf 230 Qua­drat­me­ter ein­rich­ten, im Obergeschoss
kommt noch einmal die gleiche Fläche hinzu. Das Dach­ge­schoss und der Keller
messen zusammen knapp 400 Qua­drat­me­ter. Auch der Garten ist denkmalgeschützt, er misst knapp 3000 Qua­drat­me­ter und bietet auf einer Länge von 34 Metern einen Zugang zur Havel. (Quelle: Pots­da­mer Neueste Nachrichten)

Lage

Das ange­bo­te­ne Objekt liegt in einer sehr ruhigen Sei­ten­stra­ße in stark nach­ge­frag­ter Wohnlage von Potsdam. Die nähere Umgebung ist über­wie­gend mit Villen und Einfamilienhäusern bebaut. Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, medi­zi­ni­sche ver­sor­gung und Gas­tro­no­mie sind schnell zu errei­chen. Vor der Halb­in­sel Her­manns­wer­der weitet sich die Havel zum Temp­li­ner See. Im Jahr 1913 hatte sich der zuge­wan­der­te Jonkheer Jean Baptiste van Merlen (1880 bis 1950) hier in einer Bucht die Villa bauen lassen, in der Küsselstraße 9. Zu Ruhm und Geld war die niederländische Familie van Merlen unter Baron Joannes Baptista van Merlen gelangt. Er kämpfte gegen Napoleon in der Schlacht von Waterloo – und starb dort. Der junge van Merlen nutzte seine Pots­da­mer Villa gemein­sam mit seiner Frau Marie Stittrich. Kinder hatten sie nicht. Sie ver­erb­ten das Haus an eine Pots­da­me­rin, ver­mut­lich seine Haushälterin, heißt es im Bericht des Landesdenkmalamtes.

Aus­stat­tung

- Garage ca. 160 m² (Abriss)
— Kut­scher­haus ca. 280 m²

Ener­gie­aus­weis­an­ga­ben

  • Heizungsart  Gas-Heizung 
  • Befeue­rung / Energieträger  Gas